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Name
Adresse (Büro) Telefon (beruflich) web |
Gereon
Vogler Buttermarkt 4, 47906 Kempen (0049) (0)21 52 - 95 97 96 vogler@choros.de www.choros.de |
| Arbeitsgebiet | Erschließung des sakralens Tanzes mit Schwerpunkt Tanz im Gottesdienst und dessen theologischer Reflexion | |
| Werdegang / Tätigkeiten | Geboren
1959 in Krefeld, Studium der kath. Theologie (Diplom), seelsorgliche Tätigkeit
in Gemeinde, Schule und Klinik, Studium der Sozialpädagogik (Diplom),
seit 1983 praktische, seit 1989 wissenschaftliche Beschäftigung mit
Tanz in der Liturgie und mit sakralem Tanz generell, 1991-1996 Veranstalter
u.a. der „Mönchengladbacher Tagungen zum sakralen Tanz", 1994 Gründung
der Fachzeitschrift „choreae
– Zeitschrift für Tanz, Bewegung und Leiblichkeit in Liturgie und Spiritualität",
1997-2000 wissenschaftl. Mitarbeiter am Seminar für Liturgiewissenschaft
an der Universität Bonn zur Aufarbeitung des Verhältnisses von
Tanz und Liturgie, Aufbau einer privaten Forschungsstelle für sakralen
Tanz zur Erforschung und Dokumentation des sakralen Tanzens in Geschichte
und Gegenwart, 2000 Gründung von www.kirchentanz.de;
vielfältige Veröffentlichungs-, Beratungs-, Referenten- und Kommissionstätigkeit. Seit 2000 Geschäftsführer der CHOROS Dienstleistungen für Religion GmbH. |
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| Tanz-Stil | Keine bestimmte Schule, inspiriert vom Modern Dance, für prozessionale Formen durch Renaissance-Stile | |
| Perspektive | Der christliche Glaube und die existentielle Nachfolge Jesu Christi bedeuten notwendig nicht nur die gläubige Wahrnehmung der Leiblichkeit Jesu, der fleischgewordenen, unbedingt leiblichen Selbstentäußerung Gottes, sondern auch die verantwortliche Gestaltung der Leiblichkeit bei sich und anderen, verstanden als die Realisierung des Heilsweges Gottes. Auch wenn hier der geschichtsprägende moralische Rigorismus längst nicht mehr als vorherrschende Größe besteht, ist nicht zu übersehen, daß in Kirche und Theologie die Bedeutung einer sinnvoll gestalteten Leiblichkeit meist erheblich unterschätzt wird und dazu häufig Hilflosigkeit spürbar ist. Insbesondere scheint bislang wenig verstanden worden zu sein, wie wesentlich die leiblichen Ausdrucks- und Erfahrungsweisen für die Gottesdienstfeier sind und was hier Liturgiegestaltende den Gemeinden schuldig bleiben. An der Behebung dieses Mangels ist mit Ausdauer, Sorgfalt und Liebe zu arbeiten.Tanz, aber auch schon Gebärden, Haltungen, Prozessionen usw. sind unverzichtbare Ausdrucks- und Erfahrungsformen des ganzheitlichen Menschseins für die persönliche wie gemeindliche Spiritualität. Ihre Entwicklung und Pflege bedeutet nicht weniger als das Ernstnehmen der gott-menschlichen Leiblichkeit. Durch sie eröffnen sich konkrete Zugänge zur Erfahrung des Heilswirkens Gottes. | |
| Veröffentlichungen | siehe Veröffentlichungsverzeichnis |