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Hildegard Stockhofe
Grazer Str. 44, 47249 Duisburg
0203-704361
 
Eigene Tanzbezeichnung Kirchentanz und Meditativer Tanz
 
Stil / Technik Grundlagen: klassisches Ballett und Modern Dance (Limòn)
 
Aus- und Fortbildungen (A/F) A: Theologiestudium (Lehramt)
F: Körperarbeit und Kontemplativer Tanz bei W. Vesseur, Klassisches Ballett (seit 8 Jahren) bei A. Rodriguez, Modern Dance bei D. Schölper
 
Tätigkeitsbereich Gemeindegottesdienst (getanzte Predigt), Mitarbeit in Liturgieseminaren, Tanzgruppen
 
Thematische Schwerpunkte Meditativer Tanz in Verbindung mit Körperarbeit (z.B. zu „Mache dich auf und werde licht", „Sonnengesang des hl. Franziskus"), Tanzgottesdienste, getanzte Exegese
 
Selbstverständnis  „1. Tanz ist Spiegel des Lebens, verdichtetes Leben. Tanz ist ganzheitliche Selbsterfahrung in einem weiten Sinne. Tanz reimt sich für mich nicht zufällig auf ganz. Wenn ich tanze, bin ich ganz da, spüre und erlebe ich mich mit meinem ganzen Dasein als Individuum, als Teil einer größeren Einheit (z.B. der Gruppe) und des noch größeren Schöpfungszusammenhangs von Mensch, Welt und Gott, in den wir eingebettet sind.
2. Tanz ist körperliches Erleben, und körperliche Erfahrungen können spirituelle Wegweiser werden. Z.B.: Wahrnehmung dessen, was ist („Gott sah alles an, was er gemacht hatte." Gen 1,31) - akzeptieren (‘Und siehe es war sehr gut." Gen 1,31), achtsames Umgehen, Atem (Lebenskraft, Geistkraft), Freude (Frohe Botschaft), Formen der Ekstase, Stille, Flüchtigkeit der Bewegung (Existenz im Augenblick), Anstoß zu immer neuem Lernen, Wandlung ... All dies und vieles darüber hinaus kann als befreiende und heilende Kraft erfahren werden. Paulus’ Wort vom Leib, der Tempel des heiligen Geistes ist (1 Kor 6,19), ist mir in diesen Zusammenhängen wichtig: Der Leib, der Mensch in seiner körperlichen Existenz, ist Ort der Begegnung mit Gott und bedarf als solcher der Achtung und Pflege, des „Tempeldienstes".
3. Tanz, Wort (Schriftwort) und Stille gehören zusammen. Auch wenn Tanz normalerweise als eine wortlose Kunst betrachtet wird, so ist er doch nicht wirklich sprachlos. Vielmehr kann sein körpersprachlicher Ausdruck das Wort der Schrift erlebbar, sinnenhaft faßbar machen (dem Tanzenden wie dem Schauenden) und fügt ihm so eine Dimension hinzu, die zu einem erweiterten und vertieften Verständnis der Schrift führen kann (sich ergreifen lassen). Tanz leistet einen Beitrag dazu, etwas von der Inkarnation des göttlichen Wortes erfahrbar zu machen. Insofern sehe ich Tanz in der Liturgie in seiner dienenden Funktion, ohne ihm damit seine Eigenständigkeit zu nehmen.Die Stille verweist uns auf den göttlichen Grund unseres Daseins. Damit ist sie Weg zur Quelle, Korrektiv in allem menschlichen Machen -– Wollen, notwendige Ergänzung und Partnerin aller Bewegung und Sprache."

 
 
 
 
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